Julian's blog

Bachelorarbeit-Bericht Nr. 7

2010-08-31 21:38:17

Es ist wieder Dienstag Abend und ich melde mich mit dem derzeitigen Status zurück. Für alle, die es evtl. verpasst haben: Letzten Samstag gab es außerhalb des Rhythmus einen Sonderbericht zum Organisatorischen. Zu den Interviews gibt es leider noch nichts Neues, stattdessen möchte ich euch heute meinen Entwurf einer Gliederung präsentieren.

Gliederung

Für den Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit gibt es bekanntermaßen einige Konventionen. So wird zumeist (nach einer Einleitung) eine Theorie aufgestellt, dann Experimente beschrieben und ausgewertet und zuletzt die Theorie damit widerlegt oder untermauert. Bei eher konzeptuellen Arbeiten - wie meiner - steht am Anfang eher eine Definition, die dann im Einzelnen untersucht und, wenn möglich, ausprobiert wird.

In diesem Sinne habe ich hier einen Vorschlag zur Gliederung meiner Arbeit. Die Bezeichnungen und Formulierungen sind nicht final und werden nur teilweise den Kapitelüberschriften entsprechen, aber ich hoffe man kann so erkennen, was in welcher Reihenfolge vorkommen soll:

Bachelorarbeit-Bericht Nr. 6 ½

2010-08-28 14:11:48

Willkommen zurück zu meinem Bachelorarbeits-Bericht, heute mal außerhalb der Reihe aufgrund aktueller Entwicklungen im organisatorischen Bereich. Schnallt euch an, es wird turbulent.

Anmeldung und Fristen

Die gute Nachricht vorweg: Für die Anmeldung der Bachelorarbeit gibt es ein Formular (PDF), das Erst- und Zweitbetreuer unterschreiben müssen. Mit der Abgabe dieses Formulars beginnt die offizielle Bearbeitungszeit von drei Monaten. Dieses Formular habe ich seit gestern vollständig ausgefüllt und unterschrieben hier, so dass ich es gleich Montag abgeben kann, um meine Arbeit offiziell anzumelden. Alles, was ich bisher gemacht habe, wird dementsprechend rückwirkend als Vorbereitung und Einarbeitung in das Thema definiert. Soweit super.

Bachelorarbeit-Bericht Nr. 6

2010-08-24 22:04:57

Heute gibt es das versprochene Überraschungsthema: Im Rahmen des heute stattgefundenen iPhone Power Days wurde von Kai Meyer (einem Mitarbeiter der C1 WPS) ein Teachlet zum Thema "MapKit-Einbindung auf dem iPhone" im Hörsaal ESA B vor ca. 100 Personen gehalten. Wir hatten uns aufgrund eines Tipps von Axel vorher kurzgeschlossen und ich habe mit ihm darüber gesprochen, was ein Teachlet-Moderator so zu beachten hat, was ich davon halte ein Teachlet mit einer so großen Teilnehmerzahl durchzuführen und wie ein solches Teachlet zu gestalten wäre.

Heute habe ich mich dann mit in den Hörsaal gesetzt und die Rolle des Trackers übernommen - ich habe also ein detailliertes Protokoll über den zeitlichen Verlauf angefertigt. In der Teachlet-Werkstatt soll dieses Protokoll den Teachlet-Entwicklern dazu dienen, die Choreographie zu überarbeiten und an die Realität anzupassen. In diesem Kontext hat mich vor allem interessiert, wie flüssig ein Vorlesungssaal-Teachlet funktionieren kann.

Bachelorarbeit-Bericht Nr. 5

2010-08-17 22:48:49

Diese Woche mache ich einen kleinen thematischen Sprung von der Teachlet-Definition zurück zu meiner Empirie. Vor ein paar Wochen habe ich bereits ein mal erwähnt, dass ich gerne Interviews führen möchte, um mehr "Futter" für meine Arbeit zu sammeln. Heute möchte ich euch erklären, wie ich darauf gekommen bin, welche Methodik ich anwenden möchte und was ich damit erreichen will.

Arten von Interviews

Die Sozialforschung kennt eine beachtliche Vielzahl an Formen und Standards für Interviews. Für meine Herangehensweise sind vor allem die verschiedenen Arten von Leitfadeninterviews (im Gegensatz zu standardisierten Interviews) interessant, da diese im Vergleich eher offen strukturiert sind und während des Interviews das freie Erzählen des Befragten erlauben und sogar fördern, so dass Themen zur Sprache kommen können, die bei der Erstellung des Fragenkatalogs noch nicht erahnt werden konnten.

Bachelorarbeit-Bericht Nr. 4

2010-08-10 22:08:00

Diese Woche möchte ich den ersten Versuch unternehmen, eine aktualisierte Teachlet-Definition aufzustellen. Das Endergebnis des heutigen Eintrags soll der erste Versuch einer aktualisierten Definition sein, was auch bedeutet, dass ich um dein Feedback bitte (jedenfalls sofern du Teachlet-Erfahrung hast oder dich aus anderen Gründen angesprochen fühlst).

Aber vorher noch mal die "historische" Definition:

Ein Teachlet ist eine interaktive Lehreinheit, in der ein lauffähiges Stück Software um eine klar definierte Funktionalität erweitert werden soll, um ein Entwurfsmuster oder ein Programmiersprachkonzept zu veranschaulichen. Ein Moderator motiviert mit Hilfe eines Rechners und eines Beamers das Ausgangssystem sowie die vorzunehmende Erweiterung und lässt sich dann von den Teilnehmern anleiten, die dazu notwendigen Änderungen am Quelltext vorzunehmen.

Aus den Ergebnissen von letzter Woche haben wir die Liste der zentralen Aspekte für Teachlets (statisch) und Teachlet-Einheiten (dynamisch).

RSS